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"Unsere Aufgabe ist es, das im Schoß unserer engeren Heimat gelegene Baudenkmal in seinen edlen Formen zu erhalten, die erlittenen Schäden auszumerzen und die weitere innere Ausschmückung zu fördern. ... Unser Aufruf richtet sich an Alle ohne Unterschied des religiösen Bekenntnisses. Der Altenberger Dom ist ein geschichtliches Denkmal des gesamten bergischen und rheinischen Volkes."

Dieser erneute Aufruf, unterzeichnet von den Vorstandsmitgliedern des Altenberger Dom-Vereins und zahlreichen politischen Persönlichkeiten des Bergischen Landes, stand 1947 am Beginn einer erneuten Werbung um Unterstützung für den Altenberger Dom.

Bereits in den letzten Kriegsmonaten hatte sich Dr. Johann Wilhelm Zanders (1899-1978), Papierfabrikant in Bergisch Gladbach und Enkelsohn von Maria Zanders, verstärkt für die Wiederbegründung des Altenberger Dom-Vereins eingesetzt. Eine neue Satzung wurde erarbeitet, die ausdrücklich den überparteilichen und überkonfessionellen Charakter des Dom-Vereins betont. Am 10. Dezember 1947 wählten die Mitglieder in einer ersten Mitliederversammlung nach dem Krieg Dr. Zanders zum Vorsitzenden des Vereins. Der damalige Provinzialkonservator der Rheinprovinz, Professor Dr. Graf Wolff-Metternich machte in einem Vortrag auch einen grundlegenden Wandel in der Aufgabenstellung des Dom-Vereins deutlich: "Sie haben das große Glück, nicht vor einer Ruine zu stehen. Man könnte fragen, was der Altenberger Dom-Verein heute noch zu leisten hätte, da der Dom intakt ist. Wenn Sie aber Ihre Aufgabe nicht nur von der wirtschaftlichen Seite her auffassen, sondern von einer übergeordneten geistigen her, dann ist sie auch heute noch sehr wichtig: Sie werden in der Öffentlichkeit werben für das Verständnis der geistigen Werte, die von den Domen und Kirchen getragen werden. Sie werden dazu beitragen, die Kunstwerke zu erklären, die Spache der Steine zu deuten."

Dieser Teil der Aufgaben des Altenberger Dom-Vereins wird seither erfüllt durch die Herausgabe von Veröffentlichungen, die sich mit Altenberg unter historischen, kunsthistorischen und baugeschichtlichen Aspekten befassen und von denen einige auch als Jahresgabe an die Mitglieder des Vereins ausgegeben werden. Darüber hinaus veranstaltet der Dom-Verein Vorträge, Ausstellungen und Exkursionen.

In Abstimmung mit den örtlichen Behörden verfolgt der Dom-Verein weiterhin sein Ziel, für die Kirche und deren Ausstattung zu sorgen. So wurden bisher die Einfassungen der Herzogsgräber gerichtet, zwei Scheiben aus den ehemaligen Kreuzgang der Abtei Altenberg zurückgekauft, Skulpturen aufgestellt, ein beweglicher Spieltisch für die Orgel angeschafft und Teile der Innenausstattung restauriert.
Darüber hinaus begleitete der ADV die Grundinstandsetzung mit der Finanzierung der Erforschung des Bauwerkes, deren Dokumentation nun in zwei Bänden publiziert wurde.

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