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Die Rheinlande und Preußen im 19. Jahrhundert – Rückblick auf eine Beziehungsgeschichte




































































Sonntag, 10. Juni 2017, 15.00 Uhr
Georg Mölich
LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte, Bonn

Die Revolution 1848/49 in den Rheinlanden.
Bedingungen, Ereignisse, Ergebnisse

Die preußische Rheinprovinz gehörte vor 170 Jahren in der Revolution von 1848 zu den Aktivzonen des politischen Geschehens in Deutschland. Der Überblicksvortrag skizziert die spezifischen Rahmenbedingungen am Rhein, entwickelt dann den Verlauf der revolutionären Ereignisse und der gegenrevolutionären Bestrebungen bis 1849. Betont wird dabei der umfassende Prozess der Politisierung in der Rheinprovinz, die sich nicht nur in größeren Städten, sondern ebenso im ländlichen Raum vollzog. Die Revolution von 1848/49 steht damit für einen umfassenden politischen und gesellschaftlichen Umbruch in diesem Raum.

Veranstaltungsort: Pilgersaal des Küchenhofs in Altenberg
Zu dieser Veranstaltung laden der Altenberger Dom-Verein e.V. und der Aktionskreis Altenberg e.V. Forum zur Pflege zisterziensischer Tradition.



TERMINÄNDERUNG:
Samstag, 14. Juli 2018, 15.30 Uhr (anstelle 15. Juli)
Dr. Norbert Orthen

Die Altenberger Klöster in Polen
Die Altenberger oder Kölnischen Klöster Łekno/Wągrowiec), Ląd und Obra

Das Prinzip der Filiation war ein wesentliches Kennzeichen der straffen zentralistischen Führungsstruktur des Zisterzienserordens. Tochterklöster blieben ihrem Mutterkloster verbunden und konnten ihrerseits wieder Ausgangspunkt von Filialgründungen werden. Dadurch ergaben sich im Laufe der Jahrhunderte viele bedeutende Filiationsreihen, die sich bis zu ihrem Ursprung Cîteaux zurückverfolgen lassen.
Auch von Altenberg aus wurden einige Tochterklöster gegründet. Hierbei spielen aber die polnischen Klöster ?ekno/W?growiec, L?d und Obra in gewisser Weise eine Sonderrolle, da sie bis ins frühe 16. Jahrhundert immer mit Mönchen aus der Kölner Region besetzt waren, sodass diese Klöster die „Altenberger”- oder „Kölner”- Klöster genannt wurden. Erst nach 1552/3 werden sie in polnische Klöster umgewandelt, die deutschen Zisterzienser kehren über Heinrichau ins Rheinland zurück, die Beziehungen zum Mutterkloster reißen ab.
In diesem Vortrag werden die drei polnischen Klöster mit ihrer Geschichte vorgestellt.

Veranstaltungsort: Pilgersaal des Küchenhofs in
Altenberg
Zu dieser Veranstaltung laden der Altenberger Dom-Verein e.V. und der Aktionskreis Altenberg e.V. Forum zur Pflege zisterziensischer Tradition.


Sonntag, 05. August 2018, 15.00 Uhr
Dr. Ulrich Stevens, Kunsthistoriker und Denkmalpfleger

Protestantischer Kirchenbau im katholischen Umfeld

Mit Brandenburg-Preußen bekommen die Protestanten am Niederrhein im 17. Jahrhundert eine Schutzmacht. So können sie schließlich auch im mehrheitlich katholischen Herzogtum Jülich-Berg Kirchen bauen. Im Einzelnen gibt es dort aber mannigfaltige Erschwernisse. In den Reichsstädten Aachen und Köln hatten es die Protestanten aber noch schwerer. Erst seit der Franzosenzeit und dann der Inbesitznahme der Rheinlande durch Preußen wird überall öffentlicher protestantischer Gottesdienst möglich. Meilensteine sind der Bau der Trinitatiskirche in Köln und der Wiederaufbau des sogenannten Altenberger Doms, der nach dem Willen des Königs eine simultan genutzte Kirche wurde und bis heute ist.

Südtirol, Messner Mountain Museum Corones, Zaha Hadid, 2015; Nachweis: Mary McCartney

Zeichnung, Eckard Alker

Veranstaltungsort: Pilgersaal des Küchenhofs in
Altenberg
Zu dieser Veranstaltung laden der Altenberger Dom-Verein e.V. und der Aktionskreis Altenberg e.V. Forum zur Pflege zisterziensischer Tradition.



Donnerstag, 11. Oktober 2018, 19.00 Uhr
Dr. Stefanie Lieb, Kunsthistorikerin, Studienleiterin Katholische Akademie Schwerte

"Der Klang des Raumes" – Architekt Peter Zumthor und seine Bauten

Der Schweizer Architekt Peter Zumthor (*1943) gilt trotz seines vergleichbar kleinen Oeuvres an realisierten Bauten als einer der renommiertesten Architekten weltweit. Das liegt besonders an den hohen Anforderungen, die er an ein "gutes Bauwerk" stellt: Qualitätvolle Architektur muss für Peter Zumthor vor allem nach den Regeln zur Erzeugung einer authentischen Atmosphäre gebaut werden. Das beginnt bei der Wahl des richtigen Standortes, stimmigen Baumaterialien und ihrer korrekten, handwerklichen Verarbeitung bis hin zu Licht- und Klangwirkungen im Raum. Der Vortrag möchte diese Architekturtheorie und -ästhetik Peter Zumthors anhand seiner Bauten vorstellen und verdeutlichen.

Südtirol, Messner Mountain Museum Corones, Zaha Hadid, 2015; Nachweis: Mary McCartney

Veranstaltungsort: Kulturhaus Zanders, Hauptstr. 269, 51465 Bergisch Gladbach





Dienstag, 04. Dezember 2018, 18.00 Uhr
Prof. Dr. Wendelin Knoch, emeritierter Professor für Dogmatik und Dogmengeschichte an der Ruhr-Universität Bochum

Josef, der Mann an der Seite Mariens
Göttliche Berufung im Schlagschatten der Menschwerdung Gottes

In der Feier der Weihnacht zeigt sich, dass die Menschwerdung Gottes von Anfang an menschliches Leben, Wollen und liebende Fürsorge einbezieht. Maria nimmt deshalb als von Gott zur Mutter seines Sohnes Erwählte eine einzigartige Stellung ein. Die vielseitige, tiefe Verehrung Mariens als Gottesmutter, in den Anrufungen des Rosenkranzgebetes gebündelt, darf die Bedeutung Josefs, des Mannes an ihrer Seite, keinesfalls vergessen lassen. Theologisch - heilsgeschichtlich eher „am Rande“ stehend, bindet Josef in seiner Person, weil zu Davids Geschlecht gehörend, die dem erwählten Gottesvolk gegebene prophetische Verheißung eines kommenden Messias mit der Erfahrung göttlicher Erfüllung zusammen. Geleitet von klaren göttlichen Weisungen, ist er mit wortloser Selbstverständlichkeit seiner von Gott gegebenen Berufung klaglos treu geblieben. Als Familienvater hat Josef, über dessen Sterbejahr sich die Bibel ausschweigt, in liebender Zuwendung zeitlebens für die Mutter Maria und ihr Kind Jesus Sorge getragen.

Veranstaltungsort: Kulturhaus Zanders, Hauptstr. 269, 51465 Bergisch Gladbach

Weitere Vortragsveranstaltungen lagen bei Drucklegung noch nicht vor. Wir informieren Sie ggfs. in der Tagespresse und per Rundmail.







Veranstaltungsort der Vorträge ist, falls nicht anders angegeben: Pilgersaal des Küchenhofs in Altenberg

Zu diesen Veranstaltungen laden der Altenberger Dom-Verein e.V. und der Aktionskreis Altenberg e.V. Forum zur Pflege zisterziensischer Tradition.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen!


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